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Die Welt des späten
Mittelalters (1250 - 1400)
Das Ende der Luxemburger
und der Aufstieg der Habsburger Kaiserdynastie (1400 - 1517)
Die Reformation von
Luthers Anschlag der 95 Thesen bis zum Wormser Reichstag (1517 - 1521)
Der Dreißigjährige Krieg
(1618 - 1648)
Vom Westfälischen Frieden
(1648) bis zum Regierungsantritt Friedrichs des Großen (1740)
Der Aufstieg Preußens zur
europäischen Großmacht (1740 - 1763)
Die Französische
Revolution bis zum Ende der Diktatur Robespierres (1789 - 1794)
Deutschland in der Zeit der
Französischen Revolution und der Herrschaft Napoleons (1789 - 1815)
Restauration und
Revolution (1815 - 1830)
Monarchie und Bürgertum (1830
- 1847)
Die Revolution von
1848/49
Von der gescheiterten
Revolution 1848 bis zur Gründung des Deutschen Reiches 1871
Die Innen- und Außenpolitik
Bismarcks (1871 - 1890)
Das Deutsche Kaiserreich
von 1890 bis zum Ausbruch der Ersten Weltkriegs 1914
Die Industrielle
Revolution in England und Deutschland (1780 - 1914)
Europäischer
Kolonialismus und Imperialismus (1520 - 1914)
Der Erste Weltkrieg (1914 -
1918)
Der Weg zur Weimarer
Republik 1918 - 1919
Der Kampf um die Staatsgewalt
in der Weimarer Republik (1919 - 1933)
Die Machtübernahme der NSDAP
und die Errichtung der Diktatur Hitlers (1933 - 1939)
Der Zweite Weltkrieg (1939
- 1945)
Der Weg in die Teilung
Deutschlands (1945 - 1949)
Der Kalte Krieg: Vom
Kriegsende 1945 bis zum Bau der Berliner Mauer 1961
Die Ära Adenauer (1949 -
1963)
Die Kanzlerschaft Ludwig
Erhards 1963 - 1966
Kalter Krieg Teil 2: Von
der Kubakrise 1962 bis zur Auflösung der Sowjetunion 1991
Die Zeit der Großen
Koalition 1966 - 1969
Die Ära Brandt (1969 - 1974)
Die Kanzlerschaft Helmut
Schmidts (1974 - 1982)
Die Kanzlerschaft Helmut
Kohls von 1982 bis 1987
Die Kanzlerschaft Helmut
Kohls von 1987 - 1989
Der Weg zur
Wiedervereinigung Deutschlands (Teil I: Die DDR von den siebziger Jahren
bis zum Fall der Mauer im Jahr 1989)
Vom Fall der Berliner
Mauer bis zur deutschen Einheit (1989 - 1990)
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Die Bauern
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- Herrschafts- und Treueverhältnisse
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Schutzbedürfnis der Bauern,
um das ihnen als Leihe gegebene Ackerland ungestört
bearbeiten zu können. Sie sind deshalb auf die
Schutzherrschaft eines
wehrfähigen Adligen
angewiesen. Die Bauern übernehmen gegenüber ihrem
Herrn eine Treue- und
Gefolgschaftspflicht.
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Königs- oder Freibauern
standen unmittelbar unter der Schutzherrschaft
des Königs. Der König übte den Schutz nicht
selbst aus, sondern beauftragte den
ortsansässigen
Adel,
sofern dieser durch
eine Treue- und
Gefolgschaftspflicht
mit ihm verbunden war. Der König hatte - als
oberster Herr - die Pflicht, den Schutz der
Königs- oder Freibauern zu gewährleisten. Die
Adligen selbst legten größten Wert darauf,
möglichst viele Personen unter ihre
Schutzherrschaft zu bekommen, entschied dies
doch in erster Linie über ihre
soziale Geltung.
Der Ortsadel neigte dazu, die königlichen Rechte
als ihre eigenen zu betrachten (abhängig von der
Stärke des jeweiligen Königs). |
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Bauern im Mittelalter |
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- Das
Treue- und
Gefolgschaftsverhältnis
war für den Bauern auch ein
wirtschaftliches Dienstverhältnis
zu seinem Grundherrn. Der Bauer erhielt sein -
meist kleines - Bauerngut in einem
Leiheverhältnis,
d.h. das Land verblieb dem Herrn als Eigentum, der
Bauer bebaute es und lieferte aus dem Ertrag
jährlich festgelegte
Abgaben ab; außerdem
leistete er bestimmte Dienste (Frondienste).
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Das
Treueverhältnis,
das den freien Bauern mit seiner Herrschaft
verband, galt in ähnlicher Weise in den
Beziehungen dieses Grundherrn zum höheren Adel
(zu Grafen und Herzögen oder unmittelbar zum
König). Der höhere Adel war in einem
Treueverhältnis an den König gebunden. |
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- Rechtsverhältnisse der Bauern zu
ihrem Herrn
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- Bauern
konnten
Unfreie
(Knechte) sein; sie hatten beträchtliche Abgaben
und Frondienste zu leisten.
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- Bauern, die
rechtlich als
frei
galten, waren
wirtschaftlich
zumeist vom Grundherrn abhängig. Solange die
Abgaben an den Herrn entrichtet und die
Vorschriften der Dorfgemeinde eingehalten wurden,
waren sie in der Bewirtschaftung des Gutes
selbständig.
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- Im Laufe des
Mittelalters verminderte sich die Zahl der Unfreien
auf ein Fünftel. Dann verwischte sich die Grenze von
Freien und Unfreien immer mehr.
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- Nicht nur
der einzelne Bauer, sondern auch die
ganze Dorfgemeinde stand
in einem Abhängigkeitsverhältnis zum Herrn.
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- Gemeinsame
Arbeiten
(Ausbessern der Feldwege, gemeinsames Pflügen, Säen
und Ernten, Rodungsarbeiten u .a..) standen unter
der Leitung des Herrn oder Ritters, der das Dorf
schützte.
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-
Wirtschaftliche Einrichtungen,
die nur einmal für das ganze Dorf nötig waren, wie
zum Beispiel eine Mühle oder ein Backhaus,
errichtete meist der Dorfherr und entwickelte daraus
ein Monopol, so dass alle Bauern des Dorfes bei ihm
mahlen lassen oder backen mussten
(Bannrechte).
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- Gesellschaftliche Bindungen der
Bauern
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- Neben der
Bindung an den übergeordneten Grundherrn waren die
Bauern einer Dorfgemeinde
genossenschaftlich
organisiert. Diese genossenschaftliche Bindung
verpflichtete zur gegenseitigen Hilfe und zum
gemeinschaftlichen Handeln. Die Formen des
Gemeinschaftslebens wurden durch
Sitte und
Recht
zusammengehalten. Was das Recht nicht festlegte, das
fixierte die Sitte.
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- Innerhalb
der
Familie
galt die unterordnende Treuepflicht gegenüber dem
Hausherrn und Familienvater.
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- Scharfe
ständische Trennung
zwischen Bauern und Herrn; Heiraten von Rittern und
Bauerntöchtern oder umgekehrt waren im Allgemeinen
vollkommen ausgeschlossen.
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- Die
kirchliche Gemeinde
fiel mit der Dorfgemeinde zusammen.
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- Die wirtschaftliche Lage der
Bauern
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- Vom
9. bis zum 14. Jahrhundert
gab es bei den Bauern im allgemeinen
keine Arbeitslosigkeit.
Dies schließt ein kurzfristiges Überangebot an
bäuerlichen Arbeitskräften in einer Region nicht
aus. Es lag im Interesse der Grundherrn, die Bauern
zur Ausdehnung ihrer Herrschaft einzusetzen. Dazu
gehörten Rodungen, die Eindeichung der Nordsee, die
Kolonisation des Ostens u. a.
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- Die
Fixierung der bäuerlichen
Abgaben im 12. und 13. Jahrhundert,
zunächst in Naturalien, dann aber mehr und mehr in
Geld,
hat die wirtschaftliche Lage der Bauern verbessert.
Für den Grundherrn bekamen die Abgaben den
Charakter einer - in Geld bezahlten - Rente, deren
Kaufkraft immer geringer wurde. Die Folge war, dass
auch die Fürsorge des Grundherrn gegenüber den
Bauern nachließ.
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- Die lange
Abwesenheit vieler Adliger während der Kreuzzüge
trug zu einer
Lockerung der Herrschaft
über den einzelnen Bauern und die Dorfgemeinschaft
bei. Der
Schultheiß
(Schulze), der ursprünglich der von dem Herrn zur
Vertretung seiner Rechte eingesetzte Bauer, gewinnt
in dieser Zeit an Bedeutung und Selbständigkeit.
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- Die
steigende Macht der bäuerlichen Gemeinden und
Genossenschaften sowie die geringer werdenden
Grundzinsen und Frondienste zeigen auf, dass die
Lage des Bauern bis zum Ende des 14. Jahrhunderts
keinesfalls schlecht war; sie konnten vielmehr einen
gewissen
Wohlstand
und eine weitgehende
Selbständigkeit des Wirtschaftens
erreichen.
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Die Ritterschaft
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Bauern
Königtum
Kirche
Städte und Bürgertum
Weltbild
Die Pest
Literaturangaben
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- Die Stellung der Ritter in der
Gesellschaft
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- Das Leben
jedes adeligen Herrn oder Ritters hatte einen
doppelten Charakter. Er war
bäuerlicher Grundherr
aber auch
Kämpfer,
der sein Dorf schützte, seine Fehden ausfocht und im
Dienst seines herzoglichen oder königlichen Herrn
zu Heerzügen auszog.
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Rittertum:
Herr Heinrich von Rugge. Aus der Manessischen
Liederhandschrift.
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- Treue- und
Gefolgschaftsbande verpflichteten den Ritter nach
oben und nach unten. Die Treuebindung an seinen
Herrn (Graf, Herzog oder König) wird als
Lehensverpflichtung
bezeichnet; die ihm übergebene Herrschaft oder das
ihm überlassene Gut nennt man
Lehen.
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Die Ähnlichkeit der
Bindungen des Ritters nach unten und oben sind
nicht zu verkennen, wenn auch die eine in die
Welt bäuerlichen,
die zweite in die Welt des
ritterlichen Lebens
gehört. Prägend war jeweils die Leitvorstellung
eines Verhältnisses auf Gegenseitigkeit, in dem
Rechte und Pflichten einander die Waage hielten. |
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- Gegen die
Fehden im Innern richtete sich seit dem 11.
Jahrhundert die
Gottes- und
Landfriedensbewegung.
Fehden bedeuteten, dass die Adligen nur für kleine
Vergehen Buße zu fordern oder zu leisten bereit
waren; größere Übeltaten wurden auf
eigene Faust
durch Kämpfe gelöst. Die Folgen
waren Rechtsunsicherheit und mangelnde öffentliche
Sicherheit. Besonders die Bauern hatten darunter zu
leiden. Kirche und König versuchten diese Fehden
der Adeligen zu verhindern.
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- Die
Standesgrenzen der Ritter
waren fließend und wurden von zwei Gruppen, den
Meiern
der Klosterhöfe und den
Ministerialen,
durchbrochen.
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- Die Meier der Klosterhöfe
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- Die 'Meier'
wurden vor allem von den
geistlichen Grundherrn
zur Verwaltung ihrer Höfe und zur Erhebung und
Einziehung der Zinsen eingesetzt. Sie waren zunächst
keine Adeligen. Ihre Tätigkeit gab ihnen jedoch eine
über die Bauern erhobene Stellung, die mit
derjenigen der ritterlichen Herrn zu vergleichen
war.
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- Die Stellung
der Meier war meist erblich; auch hatten sie die
niedere Gerichtsbarkeit.
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- Verarmte Adelige
drängten sich danach, Meier der Klosterhöfe zu
werden. Im 13. und 14. Jahrhundert verschmelzen die
Meier mit den Rittern der geistlichen Herrschaften.
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- Die
'Ministerialen' verdanken ihr Entstehen dem Versuch
der staufischen Könige, altes Königsgut zu sammeln,
es durch neues zu ergänzen und zu geschlossenen
Gebieten zusammenzuschließen. Dazu brauchte man
ritterliche Kämpfer, die
von den bestehenden adeligen Geschlechtern nicht
allein gestellt werden konnten. In dieser
'Notlage'
wurden andere - oft unfreie - Dienstleute den
adeligen Rittern gleichgestellt. Bald wurden die
Ministerialen auch zur Verwaltung des Reiches
eingesetzt.
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- Im ganzen
Reich wurden Zusammenschlüsse von Reichsgut,
Reichsbauern und Reichsforsten unter der
Befehlsgewalt von
Reichsministerialen
geschaffen. Auch Hofämter wurden an Ministeriale
vergeben.
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- Die
Ministerialen
verschmolzen in kurzer Zeit mit dem alteingesessenen
Adel. Die Zahl der Ministerialen des Reiches (und
dazu noch die der geistlichen und weltlichen
Fürsten) überwogen bei weitem die Zahl des alten
Adels.
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- Der Niedergang des Rittertums
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- Mit dem
Tod Friedrichs II.
im Jahr 1250 beginnt der Niedergang des Rittertums.
Das Königtum,
das die Ministerialen überall im Reich eingesetzt
hatte, wird entscheidend geschlagen. Von 1256 bis
1273 kam es zu keiner anerkannten Königswahl in
Deutschland. Die Macht der
sieben Kurfürsten, die
nach diesem
Interregnum
den König zu wählen hatten, war größer als die des
Königs. Die Kurfürsten legten Wert darauf, einen
schwachen Herrn zum König zu wählen.
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- Die an die
Stelle des Königs tretenden
Fürsten brauchten die
Hilfe von Reichsrittern in weit geringerem Umfang.
In der Mehrzahl konnten sie auf eigene Lehensleute
zurückgreifen.
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- Seit den
Kreuzzügen
kämpfte man immer mehr mit
leichtbewaffneten Fußtruppen,
zunächst lange Zeit neben den immer mehr gepanzerten
Ritterheeren. Schließlich verzichtete man (um das
Jahr 1500) aufgrund der veränderten Kriegstechnik
fast völlig auf die militärische Mitwirkung der
Ritter.
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- Ein
wichtiger Grund für den Niedergang des Rittertums
besteht darin, dass das
Feudalverhältnis
zwischen Ritter und Bauer
(nicht das zwischen
Fürst und Bauer!) seit dem 14. und 15. Jahrhundert
seine innere Begründung und Rechtfertigung verloren
hatte. Es war geschaffen worden, weil der Bauer den
Schutz des Ritters
brauchte. Dies hatte sich nun geändert: mit den
Landesterritorien
waren Mächte entstanden,
die ihre Untertanen schützten und die öffentliche
Sicherheit garantierten. Die Ritter hatten ihre
Schutzfunktion verloren; oft waren sie nur noch das
ausführende Organ der Fürsten. Diese
Strukturänderung
bedeutete das Ende des Feudalismus.
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Der König und die
Fürsten
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Bauern
Ritterschaft
Kirche
Städte und Bürgertum
Weltbild
Die Pest
Literaturangaben
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- Die Struktur des Königtums
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Der
König (und Kaiser)
stand über Ritter und Bauer, über Geistlichkeit und
den Klöstern sowie über den Städten.
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Durch seinen
Besitz an Fronhöfen und durch seine
Herrschaftsrechte über freie Bauern war der König
größter bäuerlicher Grundherr.
Freie und unfreie Bauern unterstanden seiner Schutz-
und Gerichtsherrschaft. Daneben stand er an der
Spitze der den ganzen Adel umfassenden
Lehenspyramide; der König war
oberster Heerführer
und oberster
Gerichtsherr.
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Der König hatte
keine feste Residenz; er lebte auf einer Pfalz von
den Erträgen eines Fronhofs sowie von den Abgaben
der dazugehörigen Königsbauern. Wenn die Vorräte
aufgebraucht waren, zog er in eine andere Pfalz. Der
König war zeitweilig auch Gast bei einem Bischof.
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Die in der
Herrschaftszeit von Kaiser Karl IV.
in lateinischer Sprache verfasste 'Goldene
Bulle' von 1356 legte das Verfahren
zur deutschen Königswahl fest. In diesem Gesetz des
Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation wird das
erstmals 1273 bei der Königswahl Rudolfs von
Habsburg angewandte Verfahren, den König
nicht vom 'Volk', sondern von einem
Kurfürstenkollegium wählen zu lassen,
rechtlich verankert. Der Name des Gesetzes bezieht
sich auf das goldene Siegel (aurea bulla).
Die sieben Kurfürsten waren die drei Erzbischöfe von
Mainz, Trier und Köln, der Pfalzgraf bei Rhein
(Kurpfalz), der Herzog von Sachsen, der Markgraf von
Brandenburg und (teilweise umstritten) der König von
Böhmen.
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- Der Hochadel
stellte im Mittelalter und auch noch lange danach
einen rechtlich und sozial abgeschlossenen
Herrschaftsstand dar, der durch ein "geschlossenes"
Heiratsverhalten dafür sorgte, dass
gesellschaftliche Führungspositionen nicht durch
Leistung, sondern durch Geburt und familiäre
Zugehörigkeit vererbt wurden.
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Die ersten adligen Familienverbände haben sich
in der Merowinger- und in der Frankenzeit
herausgebildet. Die Welfen gelten als das
älteste Adelsgeschlecht in Deutschland. |
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- Der Hochadel war
reichsunmittelbar, unterstand also direkt dem Kaiser
und nicht wie der "landsässige" Adel einem
Landesherrn. Zum Hochadel gehörten nur solche
Familien, welche die Landesherrschaft bzw. die
Landeshoheit über ein Territorium ausübten.
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- Bei dem rein
feudalen Staatsaufbau war die Macht des Königs stets
gefährdet. Viel hing von der
Persönlichkeit
und der Macht des Königs oder des Kaisers ab. Das
Königshaus der
Hohenstaufer hatte
versucht, die im 11. Jahrhundert an den Hochadel
abgegebenen oder verloren gegangenen Bezirke
königlicher Herrschaft zu retten und auszubauen.
Sein Untergang machte das bis dahin Erreichte wieder
zunichte.
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- Geschwächt
wurde die Stellung des Königs auch dadurch, dass
eine
Erbfolge
nur in gewissen Grenzen bestand. Im Laufe des
Mittelalters begrenzte sich die Zahl der wählenden
Fürsten auf einen kleinen abgeschlossenen Kreis
(später Kurfürsten
genannt). Deren eigenes Interesse verlangte einen
schwachen König.
Daher nahm die Königsmacht stetig ab. Wenn ein
deutscher König noch über größere Macht verfügte, so
hatte er es nur seiner Hausmacht zu verdanken (das
heißt der Macht, die er als Landesfürst hatte).
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- Die Geschichte des Königtums
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- Durch die
Heirat
Heinrichs VI.
(reg. 1190 - 1197) mit der Erbin des normannischen
Reiches, Konstanze von Sizilien, verschob sich die
Stellung des deutschen Königs gegenüber den
deutschen Fürsten. Es veränderte auch den
Charakter des Königtums
selbst.
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Heinrich
VI. (*1165, † 1197),
dt. König 1190 -1197, Kaiser des Hl. Römischen
Reiches 1191 - 1197.
Codex Manesse,
um 1300
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- Als
Friedrich II.
(1212 - 1250) nach Deutschland kam, war er auch
Herrscher in anderen Ländern. Was zunächst wie eine
Stärkung des deutschen König- und Kaisertums aussah,
erwies sich als eine
Überschätzung der eigenen Kräfte.
Sowohl der Papst
als auch der
französische König
sahen ihre eigene Macht durch den staufischen
Herrschaftsanspruch in Italien gefährdet. Diesen
Gegnern gegenüber konnten sich die Nachfahren
Friedrichs II. nur noch kurze Zeit behaupten: Sohn
Manfred wurde
1266
bei Benevent geschlagen, der Neffe Konradin wurde
1268
bei Tagliagozzo besiegt.
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- Als erster
König nach dem
Interregnum
(1256 - 1273) wurde
Rudolf von Habsburg
(1273 - 1291) gewählt, ein ziemlich machtloser Graf.
Er verstand es, dem Königtum neues Ansehen zu
verschaffen. Durch die Verleihung der Herzogtümer
Österreich, Steiermark und Krain legte Rudolf den
Grundstock für die Hausmacht der Habsburger im
Südosten des Reichs und den Aufstieg seiner
Dynastie.
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- Nach dem
Tode Rudolfs von Habsburg im Jahr 1291 wählte man
nicht den Sohn des Königs, sondern einen anderen,
möglichst machtlosen Herrn -
Adolf von Nassau
(1291 - 1298). Ihm
folgte nach kurzer Regierungszeit des Habsburgers
Albrecht I.
(1298 - 1308) Heinrich VII. von Luxemburg
(1308 -
1313), also wieder ein König eines neuen Hauses. Für
Heinrich VII. von Luxemburg ist charakteristisch,
dass er sich weitgehend der Politik Frankreichs
anschloss.
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- Auch in den
folgenden Jahrzehnten wechselten die Häuser, die den
König stellten, miteinander, um kein Haus zu mächtig
werden zu lassen. Verschiedene Kaiser konnten jedoch
eine so bedeutende
Hausmacht erwerben, dass
sie wieder eine recht ansehnliche Königsmacht
darstellen konnten: so
Ludwig IV. der Bayer
(1314 -1347) und Karl
IV. (1346 - 1378).
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Im Mittelpunkt der
Politik von Ludwig IV. dem Bayern
aus dem Hause der Wittelsbacher stand die
Förderung der Städte. In ihnen sah er
potenzielle Verbündete im Kampf gegen die
Fürsten. Im Kampf um die Macht unterliegt er
schließlich den Habsburgern und
Luxemburgern.
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In die Zeit der
Herrschaft des Luxemburgers Karl IV.
fällt die "Goldene Bulle",
die neben den Rechten und Pflichten des
Königs, des Adels und der Städte auch die
Modalitäten der Königswahl durch die
Kurfürsten festschreibt. Karl IV. widmet
sich insbesondere dem Ausbau seiner
Hausmacht in Böhmen. In Prag wurde die erste
Universität im Heiligen Römischen Reich
gegründet.
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Karl IV.
(* 1316, † 1378),
1346 römisch-deutscher König (Gegenkönig), ab
1347 König von Böhmen als Karl I., 1349
römischer König, ab 1355 König von Italien und
Kaiser des Heiligen Römischen Reichs, ab 1365
König von Burgund.
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Geistliche und
Mönche
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Bauern
Ritterschaft
Königtum Kirche
Städte und Bürgertum
Weltbild Die Pest
Literaturangaben |
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- Hohe Geistlichkeit und
Adelsherrschaft
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- Um eine
stärkere Position gegenüber dem mächtigen Adel zu
erlangen, hatte
König Otto I. (936 -
973) den Entschluss
gefasst, das Reich auf die
Kirche
zu stützen und diese zu stärken. Zu diesem Zweck
wurden die
Bischöfe
und
Reichsäbte
reichlich mit Besitz und
Herrschaftsrechten
ausgestattet. Im Gegenzug verlangte der König von
den geistlichen Herrn die Stellung festgesetzter
Kontingente zum Heer. In den Herrschaftsrechten, zu
denen auch Grafschaftsrechte und Herzogtümer
gehörten, waren die Verwaltung dieser Gebiete, die
Steuererhebung und die Gerichtsbarkeit
eingeschlossen. Aus den Bischöfen und Reichsäbten
wurden geistliche Fürsten.
- Aus der
engen Verbindung von Königtum und Kirche entstanden
bald auch Gegensätze. Papst
Gregor VII. (1083 -
1085) wehrte sich gegen die Einsetzung der Bischöfe
durch den König,
Bernhard von Clairvaux
(1090 - 1153) setzte
sich für einen rein kirchlichen Dienst der Bischöfe,
Erzbischöfe und Äbte ein - ohne Verpflichtung zu
politischem oder wirtschaftlichem Dienst für den
König. Überall im Land kämpfte man außerdem gegen
die Herrschaft von Eigenkirchenherrn über kleinere
Klöster und Kirchen.
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- Eine
Klosterreformbewegung,
die von Hirsau im Schwarzwald ausgeht, kämpft um die
Beseitigung der
Eigenkirchenherrschaft
des Adels. Dabei ging es um die Herrschaft von
Adelsgeschlechtern über von ihnen gegründete oder
ausgestattete Kirchen und Klöster.
- Die alten
Klöster Deutschlands, die
Benediktinerabteien,
hatten aus Schenkungen des Königs oder des hohen
Adels großen Grundbesitz sowie Herrschafts- und
Gerichtsrechte erworben. Grundbesitz und Rechte
gaben sie zum Teil an benachbarte Adelige ab,
behielten sich jedoch das übergeordnete
'Herrenrecht'
vor.
- Die Klöster
der Benediktiner waren landwirtschaftliche
Musterbetriebe. Seit dem 11. Jahrhundert traten
neben die Chormönche (Kleriker) die
Laienbrüder (Fratres
conversi), denen dann die Hauptlast der
landwirtschaftlichen und handwerklichen Arbeit
zufiel.
- Für die
zweite Hälfte des Mittelalters wurde für die Klöster
- außer der Befreiung von der Adelsherrschaft - ihr
soziales Engagement
maßgebend. Den Nährboden für diesen sozialen
Frömmigkeitstyp bildeten die Städte. Neue Orden
entstanden: Zisterzienser (1098), Prämonstratenser
(1120). Seit dem 13. Jahrhundert entstehen Klöster,
die Wert darauf legten, nicht reich zu werden, das
heißt die von Franz von Assisi(1182 - 1226)
begründeten Franziskaner, die 1216 gegründeten
Dominikaner und die 1256 entstandenen Augustiner.
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Der Bürger
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Bauern
Ritterschaft
Königtum Kirche
Städte und Bürgertum
Weltbild Die Pest
Literaturangaben |
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- Die Entwicklung der Städte
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- Anzahl der
Städte im 13. Jahrhundert:
ca. 2000 (9. Jahrhundert: 40, 10. Jahrhundert: 90,
11. Jahrhundert: 140, 12. Jahrhundert: 250)
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Am Ende des
15. Jahrhunderts
gab es in Deutschland ca. 3000 Städte. Zu dieser
Zeit lebten in den Städten nur etwa 10 bis 15
Prozent der Gesamtbevölkerung von etwa 12,5
Millionen.
Lediglich 12 bis 15
Städte hatten mehr als 10.000 Einwohner.
Dazu kommen noch 15 - 20 Städte mit je 2000 bis
10.000 Einwohnern. Bei den meisten Städten lag
die Einwohnerzahl zwischen 100 und 1000. |
- Im 13.
Jahrhundert kommt es zu einem großen sozialen und
wirtschaftlichen Wandel in den Städten:
Handel und
Handwerk
entfalten sich und werden zu neuen
Aktionsmittelpunkten. Nach 1300 konnte sich das
Bürgertum
voll entwickeln.
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Im 10. - 12. Jahrhundert
hatte der
Bischofssitz
das Leben der Stadt bestimmt. Um den
Bischofssitz häuften sich die Kirchen. So besaß
zum Beispiel Köln damals elf Stiftskirchen und
vier Pfarrkirchen. |
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- Bedürfnisse von Handel und
Gewerbe
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- Ungestörte
Ausübung ihrer Tätigkeit
- Sicherer
Platz für die Aufbewahrung von Waren und
Geld
- Der
Fernhandel und auch der mit dem Handwerk
verbundene Kleinhandel brauchen einen
geschützten Markt.
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Handel und Gewerbe
stellen sich deshalb unter die
Schutzherrschaft des Königs
(oder bald
auch eines anderen "großen Herrn").
Die
Marktprivilegien sind hauptsächlich
Schutzzusagen des Königs über diesen
Markt. Als Gegenleistung zahlen die
Kaufleute Steuern. |
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- Ansiedlung von Kaufleuten
und Handwerkern
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-
Handel und Gewerbe bevorzugen bei ihrer
Ansiedlung
ummauerte
Städte, möglichst in der Nähe einer
Königsburg oder eines Bischofssitzes.
Bestehende
Verkehrsmittelpunkte
wie Königspfalzen und Bischofsitze sind
besonders attraktiv.
- Zuzug von
Handwerkern, die nicht mehr nur für den
Bedarf einer Grundherrschaft oder eines
Dorfes arbeiten. Auch einzelne Bauern ziehen
in die Stadt.
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Kaufleute,
Handwerker und Bauern bilden die
Gemeinde der um den Markt herum
entstehenden Siedlung, die man, wenn
alle Voraussetzungen (Schutzherrschaft,
Markt, Ummauerung, Handel und Gewerbe)
erfüllt sind, als
Stadt
bezeichnet.
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- Der Kampf gegen die Stadtherren
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- Parallel mit
dem
steigendem Reichtum der
Städte und der
sinkenden Macht des
Königs sowie einiger
Fürsten versuchen die Bürger, die Herrschaft der
Stadtherrn zu beschränken oder abzuschütteln.
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Die Schutzherrschaft wurde sinnlos, als sich die
Stadt aus eigener Kraft besser schützen konnte,
als der oft weit entfernte und in Kriege
verwickelte König. In den Bischofsstädten
nutzten die Bürger die Streitigkeiten zwischen
den Bischöfen und dem König geschickt aus und
erreichten so eine weitgehende Freiheit von der
bischöflichen Stadtherrschaft. Ein Beispiel
hierfür ist die Stadt Mainz.
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- Entscheidend
für den Erfolg der Bürger im Kampf gegen die
Stadtherrn war, ob sie sich eigene Institutionen
zur Stadtregierung und zur Verwaltung ihrer
Ressourcen schaffen konnten. In den einzelnen
Städten verlief diese Entwicklung unterschiedlich.
- Der Kampf
gegen den Stadtherrn schloss Handwerker und
Kaufleute, die bisher getrennt organisiert waren, zu
einem Ganzen zusammen. Erst jetzt erwuchs das
Bewusstsein der
genossenschaftlichen Zusammengehörigkeit
und der gemeinsamen Verantwortung für die Stadt.
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- Gilden und Handelsgesellschaften
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- Der Aufstieg des
Kaufmanns vollzog sich im Wesentlichen durch Gilden
und Handelsgesellschaften.
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Der
Bäcker
Miniatur aus
dem Hausbuch der Cerruti, Ende 14. Jahrhundert,
Österreichische Nationalbibliothek, Harenberg
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- Die
Mitglieder einer
Kaufmannsgilde
gelobten sich unter Eid gegenseitigen Schutz und
Beistand. Religiöse und gesellige Betätigung sowie
die Wahrung gemeinsamer Berufsinteressen standen
ebenfalls im Vordergrund.
- In den
Handelsgesellschaften
fand sich zusammen, wer sich an einem Handelszug mit
Kapital beteiligen wollte. Häufig hatten sie
Familiencharakter (Fugger, Welser, Ravensburger
Handelsgesellschaft). Im Norden Deutschlands wuchs
eine Handelsgesellschaft zum Bund der
'Hanse'
aus, der eine große Anzahl der Kaufmannschaften von
Städten (und auch die Städte selbst) umfasste.
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- Zünfte sind
freiwillig organisierte, aber von der Obrigkeit mit
Monopolrecht
(Zunftzwang = Beitrittszwang für den selbständigen
Betrieb eines Gewerbes) ausgestattete
genossenschaftliche Verbände der Gewerbetreibenden.
Sie vertraten ihre Interessen gegenüber der
stadtfremden Konkurrenz, dem städtischen Rat und den
anderen Zünften.
- Die Zünfte
erließen regelmäßig für alle Gewerbegenossen
verbindliche Vorschriften
über die Arbeitszeit, die Verkaufspreise, den
Warenbezug, die Höchstzahl von Lehrlingen und
Gesellen je Betrieb, deren Rechte und Pflichten
gegenüber dem Meister, über die Aufnahme von
Meistern, gegen den unlauteren Wettbewerb u. a..
(Zunftordnung).
- Bei den
strengen Vorschriften blieb dem einzelnen Meister
nur noch die
Qualität
seiner Produkte und Dienstleistungen, wenn er sich
vor anderen auszeichnen wollte. Insgesamt ergibt
sich daraus eine steigende Qualität der
handwerklichen Produkte.
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- Patrizier
waren Kaufleute mit besonderem Wohlstand und
Ansehen. Meistens reiste ein Patrizier nicht mehr
selbst mit seinen Handelszügen, sondern leitete die
Geschäfte vom heimatlichen Kontor aus. Innerhalb
einer Stadt übten die Patrizier zunächst das
alleinige Stadtregiment aus.
- Politischer
Kampf der Zünfte um ihre
Mitwirkung im Stadtregiment.
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Die Art der
Auseinandersetzung zwischen Zünften und
Patriziern gestaltete sich fast in jeder Stadt
unterschiedlich. Auch der Ausgang des Streits
war zunächst unterschiedlich.
Erst im 14. Jahrhundert
waren die Zünfte stark genug, um sich in vielen
Städten durchsetzen zu können.
In Esslingen, Ulm, Freiburg, Goslar und Dortmund
erreichten sie eine Beteiligung am Rat. In
manchen Städten gelang es den Zünften zunächst,
die vollständige Herrschaft im Rat zu gewinnen.
Dies gilt für Speyer, Ravensburg, Isny und
Biberach. In den alten Hansestädten Hamburg,
Lübeck und Bremen blieben die Zünfte ohne
Erfolg. Mit Hilfe der Kaiser als Stadtherrn der
Reichsstädte gelang es den Patriziern, die
Zunftherrschaft wieder abzuschaffen. So
beseitigte Kaiser Karl IV. im Jahr 1366 die
Zunftherrschaft in Frankfurt / Main und stellte
die Machtstellung der Patrizier wieder her.
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- Kämpfe der Gesellen gegen
die Zunftmeister
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- Die
Aussicht der Gesellen, Meister zu werden,
verschlechterte sich mit
zunehmender Betriebsgröße.
Dies galt besonders dann, wenn die Zünfte
eine Höchstzahl an Meistern festsetzten. Da
sich der Meister vermehrt um den Einkauf der
Rohstoffe und den Vertrieb der Produkt
kümmern musste, konnte er nicht mehr
regelmäßig in der Werkstatt mitarbeiten. Das
alte Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen
Meistern und Gesellen ging dadurch verloren.
- Aus
den alten
'Bruderschaften'
der Gesellen wurden nun Organisationen, die
hauptsächlich gegen das - nach ihrer Ansicht
- autoritäre Vorgehen der Zunftmeister
ankämpften. Die Zusammenschlüsse der
Gesellen wuchsen oft über die Grenzen einer
Stadt hinaus. So gab es 1357 ein Bündnis der
Schneidergesellen aus zwanzig Städten.
- Die
Frage der Gesellen, d.h. der
Lohnarbeiter,
drohte für den Frieden der Städte bedrohlich
zu werden. Die Lage wurde noch dadurch
verschärft, dass in den großen Städten die
Zahl der ungelernten Arbeiter (Boten, Packer
u. a.), die keiner Zunft angehörten und
deshalb im Notfall keine Hilfe erwarten
konnten, zunahm.
- An
vielen Orten kam es zu heftigen
Auseinandersetzungen - mit unterschiedlichem
Ausgang. Viele der unzufriedenen Gesellen
oder arbeitslosen Ungelernten traten in die
Landsknechtsheere
ein.
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Das Weltbild des
späten Mittelalters (1250 - 1400)
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Bauern
Ritterschaft
Königtum
Kirche
Städte und Bürgertum
Die Pest
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- Aus dem Konflikt
von wissenschaftlicher und radikal-klerikaler
Anschauung entstand mit der Scholastik eine dritte
Richtung. Die Scholastiker versuchten, die Lehren
des Aristoteles in das kirchliche Weltbild zu
integrieren.
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- Die
Philosophie der Scholastik brachte eine intensive
Beschäftigung mit dem Problem, die
Existenz Gottes zu
beweisen.
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- Mit Hilfe der
Philosophie (der Vernunft) soll Gottes
Schöpfungslehre (der Glaube) bewiesen werden.
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- Die
"wahre Vernunft"
führt zwangsläufig zum Glauben
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- Die Lehre des Thomas von Aquin
(1225 - 1274)
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- Das
mittelalterliche Denken findet in Thomas von Aquin
seine umfassendste Synthese:
Einheit von philosophischem und theologischem
Denken, von natürlich-weltlicher und geistlicher
Lebens- und Weltbetrachtung.
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Thomas von Aquin (1225 -
1274) |
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- Existenz
eines gesetzmäßig geordneten Reiches der
Wirklichkeit; menschliche Fähigkeit zur
objektiven Erkenntnis
dieses Reiches.
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- Trotz
Objektivität ist dieses Erkennen nicht ausreichend.
Über dem Reich der philosophischen (vernunftmäßigen)
Erkenntnis wölbt sich das Reich der
übernatürlichen Wahrheit.
Dieses ist nicht durch Nutzung der natürlichen
Denkkraft erreichbar.
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- Es gibt
jedoch Wahrheiten über Gott, die durch bloße
Vernunft erkannt werden
können wie zum Beispiel die
Existenz Gottes.
Die meisten Menschen können jedoch nicht über die
Vernunft zu den Wahrheiten durchdringen. Hier ist
Offenbarung
notwendig.
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- Die
Schöpfung ist die
Realisierung der Ideen
Gottes.
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- Gewinn von
Erkenntnis nicht aufgrund der Erinnerung an
göttliche Ideen sondern aufgrund von
Sinneswahrnehmungen (wie
bei Aristoteles).
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- Die Pest -
Der schwarze Tod im Mittelalter
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- Insgesamt
starben in Europa in den Jahren 1347 - 1352 sechzig
bis siebzig Millionen Menschen, d.h.
jeder dritte Europäer.
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- Aus
Innerasien kommend, trat die Pest 1347
zunächst in den Hafenstädten Südeuropas
(Messina, Marseille u. a..) auf. Seit Juli
1348 breitete sich die Pest auch in
Deutschland aus.
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- Erst
seit 1894 weiß man, dass die Pest durch
Bakterien im Blut
hervorgerufen
und durch Flöhe von Ratten auf den Menschen
übertragen wird. Die damalige Medizin sah
die Ursache der Erkrankung durch die Pest in
einer
Störung der Harmonie
der Lebenssäfte
(Blut, Schleim, zwei Gallenarten), die von
der Verunreinigung der Luft hervorgerufen
wird. Die Reinheit der Luft ist, so nahm
man an, wiederum von der
Planetenkonstellation abhängig.
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-
Vorkehrungsmaßnahmen, die von der
staatlichen Obrigkeit, der Kirche und den
Zünften ausgingen, betrafen die Isolierung
der Kranken, die Beseitigung der Leichen,
die Quarantäne von Schiffsbesatzungen u. a..
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| |
- Der
große italienische Dichter
Boccaccio
(1313-1375) hat in seinem Werk 'Decamerone'
aus eigener Anschauung die Auswirkungen der
Pest auf die Bevölkerung beschrieben. - Die
Lektüre lohnt sich!
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Der Pestarzt mit Maske |
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-
Arbeitskräfte
werden rar; Leibeigene waren häufig nicht
mehr an ihren Herrn gebunden
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- Die
Kirche
- reich, verstrickt in interne
Schwierigkeiten, hilflos gegen die Pest -
verliert an moralischer Autorität
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- Die
Juden
werden zu Sündenböcken gestempelt, viele
Frauen
als Hexen verbrannt. Vorwurf der
Brunnenvergiftung.
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- Wandel des Weltbildes der Menschen
im Spätmittelalter
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- Hochmittelalter (vor der
Pest)
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- Der
gesamte Kosmos, Himmel und Erde, Planeten,
die Natur, die Menschen und die
Gesellschaftsordnung war für die Gelehrten
der Zeit nach
festen Regeln
geordnet.
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-
Vorbereitung auf einen
guten Eintritt
ins Jenseits
durch die Möglichkeiten der Beichte und der
Umkehr.
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- Spätmittelalter (während
und nach der Pest)
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- Viele
europäische Städte waren im späten
Mittelalter und in der frühen Neuzeit
Pestherde und Zentren hoher Sterblichkeit.
Die Sauberkeit war kaum größer als auf dem
Lande, die Menschen lebten jedoch ungleich
dichter aufeinander. Allerdings sind die
Städte und ihre Bewohner nicht repräsentativ
in dieser Zeit, die große Mehrheit der
Deutschen - so etwa 85 Prozent - lebte noch
immer auf dem Lande. Die Einwohnerzahl der
meisten Städte des 16. Jahrhunderts liegt im
Dunkeln. Eine Ausnahme bildet die
Stadt Augsburg, über deren
Bevölkerungsbewegungen im 16. und 17.
Jahrhundert wir gut unterrichtet sind.
Augsburg mit seinen 56.000 Einwohnern (1501)
erlebte in der ersten Hälfte des 16.
Jahrhunderts acht Pestjahre und verlor dabei
mehr als 38.000 Einwohner. In der zweiten
Hälfte des 16. Jahrhunderts waren es sieben
Pestjahre, in denen 20.000 Pesttote zu
beklagen waren. Die neun Pestjahre in der
ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts kosteten
der bereits stark geschrumpften Augsburger
Stadtbevölkerung weitere 34.000 Tote.
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-
Angesichts der Pest
Angst und
Ohnmacht vor
einem allmächtigen und unberechenbaren
Weltenherrscher.
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- Der
Zorn Gottes
wird als Auslöser der Pestkatastrophe
angesehen. Zuflucht zu Prozessionen,
Wallfahrten, Reliquienkult etc.
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Der Zorn
Gottes als Auslöser der Pestkatastrophe.
Gott selbst streckte mit tödlichen
Pfeilen die Sünden nieder. "Tut Buße und
kehret um", war die Mahnung solcher
Darstellungen. |
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- Die Pest
verweigert die tröstliche Gewissheit, dass
noch Zeit für Buße und Umkehr ist
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-
Aufwertung des diesseitigen Lebens
gegenüber dem Jenseits; leidenschaftliche
Liebe zum Leben bzw. Angst, nicht genug zu
leben.
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-
Individualisierung des Lebens
ist die Antwort auf die Allgemeinheit des
Todes; im Spiegel des Todes entdeckt der
Mensch seine Individualität, sein
persönliches Leben.
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Bauern Ritterschaft
Königtum
Kirche
Städte und Bürgertum
Weltbild
Die Pest
Literaturangaben
Das Land Schwaben im Späten
Mittelalter
Köngen im Späten Mittelalter
(exemplarisch für ein Dorf)
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Literaturangaben
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|
Bäthken,
Friedrich
|
Deutschland und Europa im Spätmittelalter (Neue
Propyläen-Weltgeschichte, Bd. 2) 1978
|
|
Borst,
Arno
|
Die Welt
des Mittelalters, Hamburg 2007
|
|
Borst,
Arno
|
Lebensformen im Mittelalter, Hamburg 2004
|
|
Borst,
Arno
|
Das
Rittertum im Mittelalter, Darmstadt 1998
|
| Emmerich, A. / Jankrift,
/ K.P, Kockerols, B. / Müller, W. |
Deutsche Geschichte,
Menschen, Ereignisse, Epochen, Bonn 2013 |
|
Ennen,
Edith
|
Die
europäische Stadt des Mittelalters. 1987
|
|
Haas,
Wolfdieter
|
Welt im
Wandel. Das Hochmittelalter. Stuttgart 2002
|
|
Hägermann, Dieter (Hrsg.)
|
Das
Mittelalter. Die Welt der Bauern, Bürger, Ritter und
Mönche. München 2001
|
|
Herlihy,
David
|
Der
Schwarze Tod und die Verwandlung Europas, Berlin 1998
|
|
Hönsch,
Jörg K.
|
Die
Luxemburger. Eine spätmittelalterliche Dynastie. 2000
|
|
Isemann,
Eberhard
|
Die
deutsche Stadt im Spätmittelalter 1250-1500.
Stadtgestalt, Stadtregiment, Kirchen, Gesellschaft,
Wirtschaft. 1988
|
|
Jäschke,
Kurt Ulrich
|
Europa und
das römisch-deutsche Reich um 1300. 1999.
|
|
Krieger,
Karl-Friedrich
|
Die
Habsburger im Mittelalter. Von Rudolf I. bis Friedrich
III. 1994
|
|
Krieger,
Karl-Friedrich
|
König,
Reich und Reichsreform im Spätmittelalter (Enzyklopädie
Deutscher Geschichte 14). 1992
|
|
Moore,
Robert I.
|
Gesellschaft und Kultur im Hochmittelalter, München 2001
|
|
Schmeidler, Gerhard
|
Das
spätere Mittelalter von der Mitte des 13. Jahrhunderts
bis zur Reformation (Nachdruck 1980)
|
|
Schubert,
Ernst
|
Alltag im
Mittelalter. Natürliches Lebensumfeld und menschliches
Miteinander. 2002.
|
|
Thomas,
Heinz
|
Ludwig der
Bayer (1282-1347). Kaiser und Ketzer. 1993
|
|
Waas,
Adolf
|
Der Mensch
im deutschen Mittelalter. 1996
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Stand:
29. Jan. 2013
Copyright © 2013 Geschichts- und Kulturverein Köngen e.V.
Autor: Dieter Griesshaber |
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